jeanne van aken

In ihrer Prunkdarstellung
ist sie eine wohlhabende Frau am Hofe Karls des Großen, ca. 800 n. Chr. in
Aachen (Aken). Die breiten, vorne über das Kleid nach unten laufenden, Borten
sind typisch für die Franken der damalige Zeit. Damals waren die Frauenkleider
noch stark von Byzanz beeinflusst und es herrschte ein reger Handelsverkehr
zwischen Europa und dem Orient, was sich auch in der Seidenborte des Gewandes
widerspiegelt. Ihre Alltagsdarstellung ist die einer Frau eines
Handwerkers/Händlers um etwa 1000 n. Chr. Diese Kleider sind einfacher und
werden mit einem selbst gemachten Web- oder Ledergürtel gegürtet. Als Kriegerin
schlüpft sie in die Gewänder eines Mannes und orientiert sich am Teppich von
Bayeux, der die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer (1066) zum Thema
hat. Dann trägt sie eine fränkische Tunika, Hosen mit Beinwickeln, Helm,
Kettenhemd, Schwert und Schild. Die Schildbemalung taucht in ähnlicher Form auf
dem Teppich von Bayeux auf. Am liebsten benutzt sie den selbst gemachten
Wikinger-Bogen (Vorbild aus Haitabu).
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